Ehrung KBM Peter Michels am 13.07.2009
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Ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen geht nichts beim Roten Kreuz

Eckart Würzner, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar/Heidelberg, sparte bei der Kreisversammlung nicht mit Lob – Auszeichnungen vergeben


Rhein Neckar. (bms) „Die Entwicklung ist absolut positiv. Das Rote Kreuz wird im Bewusstsein der Bevölkerung immer mehr wahrgenommen als ein Dienstleister, der nicht nur Erste Hilfe Kurse an bietet oder Rettungseinsätze fährt.“ Eckart Würzner, Vorsitzender des DRK Kreisverbandes Rhein Neckar/Heidelberg, forderte zwar eine „dynamische Weiterentwicklung“, der Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg zog aber auch eine positive Bilanz im Rahmen der Kreisversammlung. Rund 160 Delegierte aus 46 Ortsvereinen waren in die Eppelheimer Rudolf Wild Halle gekommen. Würzner begrüßte auch zahlreiche Ehrengäste, darunter Eppelheims Bürgermeister Dieter Mörlein, Wolfgang Haalboom, Vize Präsident des DRK Landesverbandes aus Stuttgart und die Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes, Diemut Theato. Der Rot Kreuz Verein hat rund 1600 aktive Mitglieder, 26 500 Fördermitglieder, und 400 junge
Menschen sind im Jugendrotkreuz (JRK) engagiert.
In seinem Rechenschaftsbericht hob Würzner für den Rettungsdienst „große Verbesserungen in der Hilfsfristeinhaltung“ hervor. Dies sei durch organisatorische Maßnahmen erreicht worden, aber auch durch den zusätzlichen Notarzt Stützpunkt in Walldorf/Wiesloch. Die Integrierte Leitstelle in Ladenburg laufe stabil, allerdings stoße sie bereits an ihre Kapazitätsgrenzen. „Da werden wir etwas tun“, sagte Würzner. Besonders erfreulich, so der Vorsitzende, sei die Entwicklung bei den Sozialen Diensten. „Wir verzeichnen erstmals eine schwarze Null.“ Dies sei auch, aber nicht nur, auf die positive Entwicklung im Hausnotruf zurückzuführen. „Unser Kreisverband ist inzwischen der stärkste DRK Hausnotrufanbieter in Baden Württemberg.“ Im Bereich Ausbildung
bis 2008 um über 27 Prozent gesteigert worden. Auch mit den Aktivitäten im Jugendrotkreuz zeigte sich der Vorstand sehr zufrieden. Einen ganz besonderen Dank richtete Würzner an die Fördermitglieder und die zahlreichen Ehrenamtlichen. „Ohne Sie geht nichts“. Rund 500 000 Stunden ehrenamtlicher Einsatz seien in den vergangenen zwei Jahren geleistet worden, wobei die Übernahme von großen Sanitätsdiensten, insbesondere in der Sinsheimer Rhein Neckar Arena, viel Aufwand erfordere. Schatzmeister J. Michael Auerbach schloss sich den positiven Einschätzungen an. Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein Bilanzgewinn in Höhe von 112 000 Euro erzielt, das Jahr 2008 schloss mit rund 42 000 Euro ebenfalls positiv ab. Von großer Bedeutung für das laufende Jahr seien die Kostensatzverhandlungen mit den Kassenvertretern, die sich zunehmend schwieriger „ohne den notwendigen Blick auf die Versorgung der Bevölkerung“
gestalten würden. Für besondere Dienste „im Zeichen der Menschlichkeit“ ehrten Würzner und Kreisgeschäftsführer Thomas Locher folgende Mitglieder mit der DRK Verdienstmedaille in Silber: Michael Schütz (Wiesloch), Matthias Reinhard  (Dossenheim), Dr. Siegbert Kurzen (Diehlheim), Thomas Erni (Wiesloch) und Dr. Christiane Serf. Auch Kreisbrandmeister Peter Michels freute sich über die silberne Auszeichnung: Als Feuerwehrmann habe er sich immer für die integrative Einbindung der Rot Kreuz Aufgaben eingesetzt.


            


Quelle: www.rnz.de


 

Dankansprache anlässlich der Ehrung mit der Verdienstmedaille in Silber des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar / Heidelberg 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender und Oberbürgermeister Dr. Würzner!

Sehr geehrte Damen und Herren der Hauptversammlung des DRK-KV RN/HD!

Ich bedanke mich sehr herzlich für die Einladung zur Hauptversammlung des Kreisverbandes. Mit der Zeit war durchgesickert, dass an diesem Abend eine Ehrung meiner Person ansteht.
Der Vorsitzende hat die Leistungen für die Ehrung im Zusammenhang mit der Beschaffung der Integrierten Leitstelle Rhein-Neckar in Ladenburg gewürdigt. Ich möchte betonen, dass ich diese Ehrung stellvertretend für eine Gemeinschaftsleistung erhalte.
Als erstes möchte ich hier die Kolleginnen und Kollegen aus dem Amt „Feuerwehr und Katastrophenschutz“ erwähnen, welche mich tagtäglich in meiner Arbeit unterstützt haben.
Ein weiters Dankeschön gilt meinen Stellvertretern Manfred Mayer, Kurt Lenz und Udo Dentz, die mir Freiräume schaffen für die organisationsübergreifende Tätigkeit.
Dank sagen möchte ich an dieser Stelle auch Herrn Dr. Bodo-Falk Hoffmann. Er war mir immer ein sachkundiger und objektiver Berater. Sein scharfer juristischer Sachverstand, gepaart mit seinem Humor hat mich immer wieder weitergebracht.
Allerdings danke ich auch allen Kommandanten im Rhein-Neckar-Kreis, welche direkt an der Front den Kontakt zu den örtlichen DRK-Bereitschaften pflegen und in gemeinsamen Übungen und Einsätzen zum Wohle von Hilfebedürftigen gemeinsam zusammenarbeiten. Auch hierfür sehr herzlichen Dank.
Wenn ich mich an die erste Zusammenkunft der Hilfsorganisationen nach der Auflösung der Führungsinstrumente durch den Bund erinnere und die heutige Situation bewerte, so haben wir gemeinsam einen sehr erfolgreichen Weg zurückgelegt.
Dann kam der politische Auftrag, eine Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar in Ladenburg umzusetzen. Auch hier war das Ergebnis eine gemeinsame Leistung aller Beteiligten. Diese Einrichtung strahlt hinaus ins Land und auch darüber hinaus.
Herr Dr. Würzner, Sie haben aufgeführt, dass diese Integrierte Leitstelle mein Baby sei. Hierauf bin ich persönlich besonders stolz. Allerdings muss ich darauf hinweisen, dass es unser Baby ist und wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Baby zukunftsfähig wird.
Nicht alles ist erledigt und Einiges liegt noch vor uns:
Ich denke hier an die notwendige Personalverstärkung in der Leitstelle, welche nach den Auswertungen des Arbeitsaufkommens notwendig ist. Hier werden wir im Schulterschluss mit den Kostenträgern für eine entsprechende Lösung ringen müssen.
Allerdings steht auch die Umsetzung der Notrufverordnung an. Auch hier werden wir die notwendigen Diskussionen führen und gemeinsam um die richtigen Wege ringen müssen, im Interesse der Hilfebedürftigen Menschen im Zuständigkeitsbereich. Auch in diesem Bereich sind spannende Gespräche und Diskussionen zu erwarten.
Lassen Sie mich an dieser Stelle jedoch enden und wieder zuhören, um Ihre Organisation weiter kennen zu lernen.
Der Veranstaltung wünsche ich einen erfolgreichen Verlauf!
Unserer gemeinsamen Zukunft entbiete ich ein herzliches Glück auf!

Peter Michels