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Ohne die zahlreichen Ehrenamtlichen geht
nichts beim Roten Kreuz
Eckart Würzner, Vorsitzender des
DRK-Kreisverbandes
Rhein-Neckar/Heidelberg, sparte bei der
Kreisversammlung nicht mit Lob –
Auszeichnungen vergeben
Rhein Neckar. (bms) „Die Entwicklung ist
absolut positiv. Das Rote Kreuz wird im
Bewusstsein der Bevölkerung immer mehr
wahrgenommen als ein Dienstleister, der
nicht nur Erste Hilfe Kurse an bietet
oder Rettungseinsätze fährt.“ Eckart
Würzner, Vorsitzender des DRK
Kreisverbandes Rhein Neckar/Heidelberg,
forderte zwar eine „dynamische
Weiterentwicklung“, der
Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg
zog aber auch eine positive Bilanz im
Rahmen der Kreisversammlung. Rund 160
Delegierte aus 46 Ortsvereinen waren in
die Eppelheimer Rudolf Wild Halle
gekommen. Würzner begrüßte auch
zahlreiche Ehrengäste, darunter
Eppelheims Bürgermeister Dieter Mörlein,
Wolfgang Haalboom, Vize Präsident des
DRK Landesverbandes aus Stuttgart und
die Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes,
Diemut Theato. Der Rot Kreuz Verein hat
rund 1600 aktive Mitglieder, 26 500
Fördermitglieder, und 400 junge
Menschen sind im Jugendrotkreuz (JRK)
engagiert.
In seinem Rechenschaftsbericht hob
Würzner für den Rettungsdienst „große
Verbesserungen in der
Hilfsfristeinhaltung“ hervor. Dies sei
durch organisatorische Maßnahmen
erreicht worden, aber auch durch den
zusätzlichen Notarzt Stützpunkt in
Walldorf/Wiesloch. Die Integrierte
Leitstelle in Ladenburg laufe stabil,
allerdings stoße sie bereits an ihre
Kapazitätsgrenzen. „Da werden wir etwas
tun“, sagte Würzner. Besonders
erfreulich, so der Vorsitzende, sei die
Entwicklung bei den Sozialen Diensten.
„Wir verzeichnen erstmals eine schwarze
Null.“ Dies sei auch, aber nicht nur,
auf die positive Entwicklung im
Hausnotruf zurückzuführen. „Unser
Kreisverband ist inzwischen der stärkste
DRK Hausnotrufanbieter in Baden
Württemberg.“ Im Bereich Ausbildung
bis 2008 um über 27 Prozent gesteigert
worden. Auch mit den Aktivitäten im
Jugendrotkreuz zeigte sich der Vorstand
sehr zufrieden. Einen ganz besonderen
Dank richtete Würzner an die
Fördermitglieder und die zahlreichen
Ehrenamtlichen. „Ohne Sie geht nichts“.
Rund 500 000 Stunden ehrenamtlicher
Einsatz seien in den vergangenen zwei
Jahren geleistet worden, wobei die
Übernahme von großen Sanitätsdiensten,
insbesondere in der Sinsheimer Rhein
Neckar Arena, viel Aufwand erfordere.
Schatzmeister J. Michael Auerbach
schloss sich den positiven
Einschätzungen an. Im Geschäftsjahr 2007
wurde ein Bilanzgewinn in Höhe von 112
000 Euro erzielt, das Jahr 2008 schloss
mit rund 42 000 Euro ebenfalls positiv
ab. Von großer Bedeutung für das
laufende Jahr seien die
Kostensatzverhandlungen mit den
Kassenvertretern, die sich zunehmend
schwieriger „ohne den notwendigen Blick
auf die Versorgung der Bevölkerung“
gestalten würden. Für besondere Dienste
„im Zeichen der Menschlichkeit“ ehrten
Würzner und Kreisgeschäftsführer Thomas
Locher folgende Mitglieder mit der DRK
Verdienstmedaille in Silber: Michael
Schütz (Wiesloch), Matthias Reinhard
(Dossenheim), Dr. Siegbert Kurzen
(Diehlheim), Thomas Erni (Wiesloch) und
Dr. Christiane Serf. Auch
Kreisbrandmeister Peter Michels freute
sich über die silberne Auszeichnung: Als
Feuerwehrmann habe er sich immer für die
integrative Einbindung der Rot Kreuz
Aufgaben eingesetzt.

Quelle:
www.rnz.de
Dankansprache anlässlich der Ehrung
mit der Verdienstmedaille in Silber
des DRK-Kreisverbandes Rhein-Neckar
/ Heidelberg
Sehr geehrter Herr Vorsitzender und
Oberbürgermeister Dr. Würzner!
Sehr geehrte Damen und Herren der
Hauptversammlung des DRK-KV RN/HD!
Ich bedanke mich sehr herzlich für die
Einladung zur Hauptversammlung des
Kreisverbandes. Mit der Zeit war
durchgesickert, dass an diesem Abend
eine Ehrung meiner Person ansteht.
Der Vorsitzende hat die Leistungen für
die Ehrung im Zusammenhang mit der
Beschaffung der Integrierten Leitstelle
Rhein-Neckar in Ladenburg gewürdigt. Ich
möchte betonen, dass ich diese Ehrung
stellvertretend für eine
Gemeinschaftsleistung erhalte.
Als erstes möchte ich hier die
Kolleginnen und Kollegen aus dem Amt
„Feuerwehr und Katastrophenschutz“
erwähnen, welche mich tagtäglich in
meiner Arbeit unterstützt haben.
Ein weiters Dankeschön gilt meinen
Stellvertretern Manfred Mayer, Kurt Lenz
und Udo Dentz, die mir Freiräume
schaffen für die
organisationsübergreifende Tätigkeit.
Dank sagen möchte ich an dieser Stelle
auch Herrn Dr. Bodo-Falk Hoffmann. Er
war mir immer ein sachkundiger und
objektiver Berater. Sein scharfer
juristischer Sachverstand, gepaart mit
seinem Humor hat mich immer wieder
weitergebracht.
Allerdings danke ich auch allen
Kommandanten im Rhein-Neckar-Kreis,
welche direkt an der Front den Kontakt
zu den örtlichen DRK-Bereitschaften
pflegen und in gemeinsamen Übungen und
Einsätzen zum Wohle von Hilfebedürftigen
gemeinsam zusammenarbeiten. Auch hierfür
sehr herzlichen Dank.
Wenn ich mich an die erste Zusammenkunft
der Hilfsorganisationen nach der
Auflösung der Führungsinstrumente durch
den Bund erinnere und die heutige
Situation bewerte, so haben wir
gemeinsam einen sehr erfolgreichen Weg
zurückgelegt.
Dann kam der politische Auftrag, eine
Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar in
Ladenburg umzusetzen. Auch hier war das
Ergebnis eine gemeinsame Leistung aller
Beteiligten. Diese Einrichtung strahlt
hinaus ins Land und auch darüber hinaus.
Herr Dr. Würzner, Sie haben aufgeführt,
dass diese Integrierte Leitstelle mein
Baby sei. Hierauf bin ich persönlich
besonders stolz. Allerdings muss ich
darauf hinweisen, dass es unser Baby ist
und wir müssen gemeinsam dafür sorgen,
dass dieses Baby zukunftsfähig wird.
Nicht alles ist erledigt und Einiges
liegt noch vor uns:
Ich denke hier an die notwendige
Personalverstärkung in der Leitstelle,
welche nach den Auswertungen des
Arbeitsaufkommens notwendig ist. Hier
werden wir im Schulterschluss mit den
Kostenträgern für eine entsprechende
Lösung ringen müssen.
Allerdings steht auch die Umsetzung der
Notrufverordnung an. Auch hier werden
wir die notwendigen Diskussionen führen
und gemeinsam um die richtigen Wege
ringen müssen, im Interesse der
Hilfebedürftigen Menschen im
Zuständigkeitsbereich. Auch in diesem
Bereich sind spannende Gespräche und
Diskussionen zu erwarten.
Lassen Sie mich an dieser Stelle jedoch
enden und wieder zuhören, um Ihre
Organisation weiter kennen zu lernen.
Der Veranstaltung wünsche ich einen
erfolgreichen Verlauf!
Unserer gemeinsamen Zukunft entbiete ich
ein herzliches Glück auf!
Peter Michels |