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Kellerbrand in
Malsch am 22.12.2009
Explosion in Wohnhaus – ein Mann getötet –
hoher Sachschaden
Malsch/Rhein-Neckar-Kreis:
Bei einer Explosion im Keller eines
Wohnhauses im Grünheckenweg ist am
Dienstagmorgen ein Mann ums Leben gekommen.
Nach Angaben von Anwohnern kam es kurz nach
10 Uhr aus noch unbekannten Gründen zu einer
starken Explosion. Die Fenster zerborsten
und das Dach des
2 ½-geschossigen Wohnhauses wurde angehoben,
der Sachschaden ist nach ersten Schätzungen
beträchtlich.
Die Feuerwehren aus Malsch, Mühlhausen und
Wiesloch, die mit 66 Wehrleuten und den
Seelsorgeteam im Einsatz sind, hatten den
Brand im Keller rasch unter Kontrolle.
Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich
keine weiteren Personen im Haus. Der
Getötete wurde im Treppenabgang zum Keller
aufgefunden.
Die weiteren Ermittlungen hat die
Kriminalpolizeiaußenstelle Wiesloch
übernommen.
(Dienstag, 22.12.2009, 11.30 Uhr)
Nach
Explosion in Wohnhaus Ursache noch
unklar; zwei Gasflaschen sichergestellt;
Kripo Wiesloch ermittelt
Malsch/Rhein-Neckar-Kreis:
Die Ursache der Explosion, bei der am
Donnerstagvormittag, gegen 09.45 Uhr, in
einem Haus im Grünheckenweg ein Mann ums
Leben kam, ist nach wie vor unklar.
Die Explosion dürfte im Keller ihren
Ausgang genommen haben. Die Druckwelle
war offenbar so stark, dass sogar die
Dachkonstruktion des Zweifamilienhauses
erheblich in Mitleidenschaft gezogen
worden war. Nach dem derzeitigen Stand
ist das Haus unbewohnbar.
Nach Betreten des Hauses wurden im
Keller zwei Gasflaschen aufgefunden und
sichergestellt. Ob sie ursächlich für
das Explosionsgeschehen sind, soll eine
kriminaltechnische Untersuchung beim
Landeskriminalamt in Stuttgart klären.
Die Detonation, die im angrenzenden
Wohngebiet offenbar weithin hörbar war,
hatte zwei Nachbarn dazu veranlasst,
sofort erste Hilfe zu leisten. Sie
hatten im Kellerabgang einen schwer
verletzten Mann aufgefunden, für den
jedoch jede Hilfe zu spät kam.
Bei dem Toten dürfte es sich um den
51-jährigen Mieter handeln, der erst vor
kurzem die Erdgeschosswohnung bezogen
hatte. Zum Zeitpunkt der Explosion hatte
sich sonst niemand, auch nicht die
Vermieterfamilie in dem Zweifamilienhaus
aufgehalten.
Der Leichnam des Mannes wurde
beschlagnahmt und zur Rechtsmedizin nach
Heidelberg gebracht, wo eine Obduktion
weitere Erkenntnisse zur Ursache
erbringen soll.
Dienstag, 22. Dezember 2009, 16.30 Uhr
Quelle:
www.polizei-heidelberg.de
Unglück: Ursache für Detonation in Wohnhaus unklar
Mann stirbt bei
Explosion
MALSCH. Der Gehweg ist übersät mit Scherben und in
der Fassade eines Hauses in Malsch
(Rhein-Neckar-Kreis) klafft ein waagrechter Riss:
Bei einer Explosion in dem Anwesen im Grünheckenweg
ist nach Angaben der Heidelberger Polizei gestern
ein Mensch ums Leben gekommen. Gegen zehn Uhr
zerreißt ein ohrenbetäubender Knall die
vorweihnachtliche Ruhe in dem kleinen Wohngebiet und
schreckt die Anwohner auf. Zwei Nachbarn laufen
sofort zu dem betroffenen Haus und wollen erste
Hilfe leisten. „Ein Kollege von der Autobahnpolizei
wohnt direkt gegenüber, er und ein anderer Anwohner
haben den schwer verletzten Mann im Kellerabgang
gefunden“, berichtet Polizeisprecher Norbert
Schätzle vom Unglücksort. Für das Opfer – bei dem es
sich vermutlich um den 51-jährigen Mieter der
Erdgeschosswohnung handelt – kam jedoch jede Hilfe
zu spät. Weitere Angaben zu seiner Identität wollte
Schätzle aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht
machen. Gewaltige Druckwelle „Die Druckwelle war so
immens, dass sie Teile des Dachstuhls angehoben
hat“, berichtet er. „Die Scherben der
herausgedrückten Fensterscheiben sind bis in den
Vorgarten auf der anderen Straßenseite geschleudert
worden.“ Zudem habe sich eine regelrechte Feuerwalze
bis ins Obergeschoss ausgebreitet. Glücklicherweise
sei der Eigentümer des Zweifamilienhauses zum
Zeitpunkt der Explosion bei der Arbeit gewesen.
„Seine Familie war bereits in den Weihnachtsurlaub
vorgefahren, deshalb wurde sonst niemand verletzt“,
so der Polizeisprecher. Jetzt kümmere sich ein
Seelsorgerteam um die Nachbarn. Den Sachschaden
schätzt er auf rund 400000 Euro. Das Haus sei
zumindest vorerst nicht mehr bewohnbar. Der Brand
konnte von der Feuerwehr zwar schnell bekämpft
werden, die Explosion hinterließ jedoch deutliche
Spuren. Wie es dazu gekommen ist, war zunächst
unklar. Die Ermittler beschlagnahmten zwei
Propangasflaschen, die nun von Experten des
Landeskriminalamtes untersucht werden. Auch die
Leiche des Mannes, die zur Obduktion in die
Rechtsmedizin nach Heidelberg gebracht wurde, könnte
weitere Erkenntnisse zur Explosionsursache liefern.
sin

Quelle:
www.morgenweb.de
Gegen 10 gab’s einen „mordsmäßigen
Knall“
Bei einer vermutlich durch Propangas ausgelösten
Explosion in einem Malscher Wohnhaus kam ein
51-jähriger Mann ums Leben
Von Armin Rößler
Malsch. Die Indizien deuten darauf hin, sicher ist
sich die Polizei nicht: Ob es sich bei dem Mann, der
gestern bei einer Explosion im Keller eines Hauses
in Malsch ums Leben gekommen ist, wirklich um den 51
jährigen Mieter handelt, wie allgemein angenommen
wurde, muss eine Obduktion klären. Denn der Leichnam
war zu stark verbrannt, um sofort identifiziert
werden zu können. Ebenso unklar war nach
Einschätzung der Polizei gestern noch die Ursache
der „ziemlich starken Explosion“ (Polizei Sprecher
Norbert Schätzle): Im Keller wurden zwei
Propangasflaschen sichergestellt, die jetzt vom
Landeskriminalamt untersucht werden sollen. Gegen 10
Uhr morgens hatte die weit hin hörbare Detonation
die Nachbarn auf den Unglücksfall aufmerksam
gemacht. Anwohner sprachen später von einem
„mordsmäßigen Knall“. Der Tote wurde dann kurz
danach von zwei Personen auf dem Treppenabgang zum
Keller gefunden. „Dem Mann war nicht mehr zu
helfen“, wie Norbert Schätzle sagt. Die Feuerwehren
aus Malsch, Mühlhausen und Wiesloch rückten mit 66
Leuten an und hatten den Brand schnell im Griff.
Anschließend sicherten sie das stark beschädigte
Dach. Schlimmer als
das Feuer im Keller war ohnehin die Druckwelle, die
sich durchs ganze Haus bis unter den Giebel gezogen
hatte, Fenster bersten ließ, Ziegel vom Dach
schleuderte, möglicherweise auch das Gebälk des
Daches anhob und das Mauerwerk beschädigte. Wie hoch
der sicherlich beträchtliche Sachschaden sein
könnte, ließ sich gestern noch nicht beziffern.
Angesichts der Umstände deutete alles darauf hin,
dass es sich bei dem Toten nur um den 51 jährigen
Mieter handeln konnte. Der Mann, der nicht aus
Malsch stammt, war erst im September ins Erdgeschoss
des Hauses eingezogen, war zu erfahren. Über ihm
wohnten der Hausbesitzer und seine Familie, die sich
zum Zeit punkt der Explosion aber
glücklicherweise nicht im Haus befanden: Die Frau
und die beiden Kinder waren bereits in den Urlaub
nach Österreich gefahren, der Hausbesitzer musste
noch arbeiten und hatte eigentlich vor, ihnen zu
folgen.

Quelle:
www.rnz.de
Link zum Video RNF
Explosion
Polizei geht von Unglück aus
MALSCH. Die Polizei geht nach der Explosion eines
Wohnhauses in Malsch (Rhein-Neckar-Kreis) am
Dienstag von einem Unglück aus. „Wir haben keine
anderen Hinweise“, sagt Pressesprecher Norbert
Schätzle auf Anfrage. Den Schaden beziffert er mit
etwa 300 000 Euro. „Das ist aber schwer zu sagen.
Zunächst muss sich ein Statiker das Haus anschauen.“
Die Explosion war so heftig, dass sie das Dach des
Gebäudes angehoben hatte. Vermutlich der 51-jährige
Mieter der Erdgeschosswohnung kam dabei ums Leben.
Sein Leichnam wird in
der Rechtsmedizin Heidelberg obduziert. Die
Ermittler beschlagnahmten zwei Propangasflaschen,
die im Keller des Hauses gefunden wurden. Ob sie die
Ursache für die Explosion sind, soll mit einer
kriminaltechnischen Untersuchung beim Stuttgarter
Landeskriminalamt geklärt werden.
kjs
Quelle:
www.morgenweb.de
Explosion: Polizei geht von einem Unglück aus
Für die Detonation in einem Malscher Wohnhaus gibt
es derzeit keine Hinweise auf andere Ursachen
Malsch. (wit) Die Gerüchte Küche brodelt, und es
kursieren die wildesten Geschichten. Die Polizei
allerdings geht nach der Explosion in einem Wohnhaus
in Malsch, bei der am Dienstag ein 51 jähriger Mann
ums Leben kam (wir berichteten gestern ausführlich),
derzeit von einem Unglück aus. „Uns liegen bisher
keine anderen Hinweise vor“, sagte Polizeisprecher
Norbert Schätzle gestern auf RNZ Anfrage, „und
deshalb denken wir, es war ein Unfall. Ob es
letztlich dabei bleibt, hängt von der Untersuchung
von zwei Gasflaschen ab, die die Ermittler im Keller
des Hau ses gefunden haben. Die Propangas Behälter
waren nach der Detonation beschlagnahmt worden. Sie
werden jetzt beim Landeskriminalamt (LKA) sorgfältig
auf Spuren und Hinweise untersucht. Bis wann mit
einem Ergebnis zu rechnen ist, wusste Norbert
Schätzle gestern allerdings nicht zu sagen. Der bei
dem Unglück getötete 51 jährige Hausbewohner, der
dort zur Miete lebte und erst im September
eingezogen war, war zum Zeitpunkt der Explosion
allein im Haus. Der Hauseigentümer wohnt mit seiner
Frau und zwei Kindern ebenfalls dort, war aber
selbst nicht im Haus, und seine Familie war bereits
in den Weihnachtsurlaub gefahren, als sich das
Unglück ereignete. Die Polizei schätzt den Schaden,
der durch die Detonation entstand, auf etwa 400 000
Euro. Der Hauseigentümer und seine Familie, die
zwischenzeitlich zurückgekehrt ist, werden bis auf
weiteres nicht wieder einziehen können, da das Haus
eventuell einsturzgefährdet ist und erst von einem
Statiker untersucht werden muss. Bei der Explosion
sind die Fenster zerborsten, der Giebel hat sich
angehoben und das komplette Dach wird wahrscheinlich
ersetzt werden müssen.
Quelle:
www.rnz.de
Kräfteübersicht:
FF Malsch mit LF 8/6, MTW
FF Mühlhausen, Abteilung Rettigheim, mit
MTW, LF 8
FF Mühlhausen, Abteilung Tairnbach, mit
MTW, LF 8
FF Wiesloch mit MTW, DLK 23/12, VRW
FF Wiesloch, Abteilung Frauenweiler, mit MTW
FF Wiesloch, Abteilung Bairtal, mit MTW
Unterkreisführer Jürgen Förderer
Stv. Kreisbrandmeister Kurt Lenz
Seelsorgeteam Rhein Neckar Kreis
Polizei
Rettungskräfte
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