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Wiesloch, den 27.10.2009
Pressemeldung
Gefahrgutunfall BAB 6 -> HN KM 599
(Parkplatz)
Zu einem
Gefahrgutunfall wurde der Gefahrgutzug
des südlichen Rhein-Neckar-Kreises am
Dienstag, den 27.10.2009, gerufen. Um
13.23 Uhr alarmierte die integrierte
Leitstelle Rhein-Neckar, mit diesem
nicht alltäglichen Alarmstichwort, die
Feuerwehren aus Wiesloch und Rauenberg.
Bei Kilometer 599, der Bundesautobahn
6, sollte eine gefährliche Flüssigkeit
aus dem Auflieger eines LKW austreten.
Bereits auf der Anfahrt des
Gefahrgutzugs Wiesloch-Rauenberg konnten
die Feuerwehren über den Gefahrstoff,
ein Lösungsmittel, informiert werden.
Nach der
Erkundung des Einsatzleiters,
Stadtbrandmeister Peter Hecker, wurde
der betroffene Bereich abgesperrt und
ein dreifacher Brandschutz
sichergestellt. Wie sich herausstellte,
war ein Fass auf der Ladefläche eines
Lastwagens umgestürzt und leck
geschlagen. Mehrere Dutzend Liter der
Flüssigkeit waren bereits aus dem
Behälter ausgetreten und liefen am
Aufbau des LKW herab.
Zur
Abdichtung des Lecks, rüsteten sich zwei
Trupps mit leichten
Chemikalien-schutzanzügen und
Atemluftfiltern aus. Im Anschluss wurde
das Fass in ein Art Überwanne verbracht,
um es der Entsorgung zuführen zu können.
Das ausgelaufene Medium auf Ladefläche
und Fahrbahn wurde mittels Chemikalien-
Bindemittel gebunden und ebenfalls
aufgenommen.
Kreisbrandmeister Peter Michels
informierte sich vor Ort über die
Arbeiten der beiden Weinstadtwehren. Zur
Sicherheit der Einsatzkräfte wurde von
der ILS zudem ein Rettungswagen an die
Einsatzstelle entsandt. Während der
Feuerwehrarbeiten wurde der Parkplatz an
der Autobahn komplett gesperrt.
Gez. Marco Friz
Kräfteübersicht:
FF Wiesloch mit VRW/ELW, RW 2,
TLF 20/40-SL, GW-T, MTW mit EL/VA, KdoW
FF Rauenberg mit
ELW 1, LF 16, GW-G
Kreisbrandmeister Peter Michels
Rettungsdienst
mit RTW 5-83/1
Autobahnpolizei
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