Hotelbrand in Walldorf am 20.07.2009
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Eine Tote und Schaden in Millionenhöhe bei Hotelbrand

 

Walldorf/Rhein-Neckar-Kreis:

 

Beim Brand des Landhotels Sickinger Hof ist in der Nacht zum Montag eine 46-jährige Aushilfsangestellte ums Leben gekommen und Schaden in Millionenhöhe entstanden. Gegen 03.40 Uhr hatte die 46-Jährige über Notruf 112 die Feuerwehr alarmiert, sie teilte dabei mit, dass alles stark verraucht sei und sie nicht mehr „raus komme“. Wehrmännern der Freiwilligen Feuerwehren Walldorf, Wiesloch, Frauenweiler, Schwetzingen und Nußloch gelang es trotz starken Funkenflugs, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude (sehr enge Altstadt-Bebauung)  zu verhindern. Insgesamt waren 120 Wehrmänner mit 12 Fahrzeugen und drei Drehleitern im Einsatz. Neben der 46-jährigen Frau war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs lediglich ein Hotelgast in dem Gebäude; der 28-jährige Mann wurde mit einer Drehleiter aus seinem Zimmer im 1. Obergeschoss gerettet. Er erlitt lediglich leichte Rauchgasverletzungen. Während der Löscharbeiten brach das Dachgebälk vollständig zusammen. Gegen 05.30 Uhr war der Brand gelöscht, die Löscharbeiten zogen sich bis nach 08.00 Uhr, da immer wieder kleinere Nachbrände ausbrachen. Kurz nach 07.00 Uhr entdeckten Feuerwehrleute bei der Durchsuchung des Gebäudekomplexes im ersten Obergeschoss die Leiche einer Frau, vermutlich handelt es sich um die 46-jährige Brandmelderin.

Das DRK war mit drei Notärzten und 15 Rettungssanitätern im Einsatz, neben dem Geretteten mussten zwei Feuerwehrleute mit leichteren Verletzungen behandelt werden. Der Gesamtschaden an dem historischen Landhotel erreicht nach ersten Schätzungen Millionenhöhe. Das Hotel besteht aus mehreren direkt aneinander gebauten Gebäudekomplexen (Kappellenweg/ Ecke Albert-Fritz-Straße); gebrannt hat es im Hauptgebäude mit Restaurant sowie in einem L-förmig angebauten Nebengebäude mit 10 Zimmern. Die Besitzer des Hotels wohnen nicht in dem Hotel.

 

(Montag, 20.Juli 2009, 08.15 Uhr)

Quelle: www.polizei-heidelberg.de
 


Hotelgroßbrand – Leiche geborgen, Statiker überprüft Gebäude

 

Walldorf/Rhein-Neckar-Kreis

 

Zwischenzeitlich ist die Leiche der 46-jährigen Frau geborgen, die  Nachlöscharbeiten stehen kurz vor dem Ende.

Ein Statiker überprüft zur Stunde die stark einsturzgefährdeten Gebäudeteile; nach seinen Anweisungen wird das Technische Hilfswerk (THW) das Gebäude absichern.

Die Kriminalpolizei Wiesloch, die die weiteren Ermittlungen zur Brandursache führt, geht davon aus, dass die Sachbearbeiter frühestens am Dienstagmorgen mit den Untersuchungen beginnen können.

 

(20. Juli 2009, 11.30 Uhr)

Quelle: www.polizei-heidelberg.de
 

Hotelgroßbrand – Hotelgast wurde durch Anwohner gerettet

 

Walldorf:

In der Berichterstattung über den Hotelbrand in der Nacht zum heutigen Montag in Walldorf ist eine Falschinformation enthalten; der 28-jährige Hotelgast wurde durch Anwohner und nicht –wie gemeldet- über die Drehleiter der Feuerwehr gerettet.

Er hatte sich durch Hilferufe am Fenster seines im ersten OG gelegen Hotelzimmers bemerkbar gemacht, was Nachbarn hörten.

Just in dem Moment, in dem die ersten beiden Polizeistreifen eintrafen, hatte die Nachbarn eine ausziehbare Alu-Leiter beigeschafft, die es dem Mann ermöglichte, das Gebäude zu verlassen.

 

(Montag, 20.07.2009, 15.10 Uhr)

Quelle: www.polizei-heidelberg.de
 

Hotelbrand – Brandermittlungen aufgenommen

 

Walldorf/RNK:

Brandspezialisten der Kriminalpolizei Wiesloch und Heidelberg sowie Heidelberger Kriminaltechniker haben heute morgen mit Unterstützung eines Sachverständigen des Landeskriminalamtes Stuttgart die Ermittlungen zur Ursache des Hotelbrandes in Walldorf aufgenommen, bei dem in der Nacht zum Montag eine Frau ums Leben kam und Schaden in Millionenhöhe entstanden war.

Um ein erneutes Aufflackern der Flammen zu verhindern, musste sich die Feuerwehr auch heute Morgen noch einiger Glutnester annehmen.

 

(Dienstag, 21.Juli 2009, 09.30 Uhr) 

Quelle: www.polizei-heidelberg.de
 

Bericht aus: www.localxxl.com

Brand in Walldorf: Frau stirbt bei Feuer in Hotel - Beim Brand des Landhotels Sickinger Hof ist in der Nacht zum Montag, 20. Juli, eine 46-jährige Aushilfsangestellte ums Leben gekommen und Schaden in Millionenhöhe entstanden. Gegen 03.40 Uhr hatte die 46-Jährige über Notruf 112 die Feuerwehr alarmiert, sie teilte dabei mit, dass alles stark verraucht sei und sie nicht mehr „raus komme“. Wehrmännern der Freiwilligen Feuerwehren Walldorf, Wiesloch, Frauenweiler, Schwetzingen und Nußloch gelang es trotz starken Funkenflugs, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude (sehr enge Altstadt-Bebauung) zu verhindern. Insgesamt waren 120 Wehrmänner mit 12 Fahrzeugen und drei Drehleitern im Einsatz. Neben der 46-jährigen Frau war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs lediglich ein Hotelgast in dem Gebäude; der 28-jährige Mann wurde mit einer Drehleiter aus seinem Zimmer im 1. Obergeschoss gerettet. Er erlitt lediglich leichte Rauchgasverletzungen. Während der Löscharbeiten brach das Dachgebälk vollständig zusammen. Gegen 05.30 Uhr war der Brand gelöscht, die Löscharbeiten zogen sich bis nach 08.00 Uhr, da immer wieder kleinere Nachbrände ausbrachen. Kurz nach 07.00 Uhr entdeckten Feuerwehrleute bei der Durchsuchung des Gebäudekomplexes im ersten Obergeschoss die Leiche einer Frau, vermutlich handelt es sich um die 46-jährige Brandmelderin. Das DRK war mit drei Notärzten und 15 Rettungssanitätern im Einsatz, neben dem Geretteten mussten zwei Feuerwehrleute mit leichteren Verletzungen behandelt werden. Der Gesamtschaden an dem historischen Landhotel erreicht nach ersten Schätzungen Millionenhöhe. Das Hotel besteht aus mehreren direkt aneinander gebauten Gebäudekomplexen (Kappellenweg/ Ecke Albert-Fritz-Straße); gebrannt hat es im Hauptgebäude mit Restaurant sowie in einem L-förmig angebauten Nebengebäude mit 10 Zimmern. Die Besitzer des Hotels wohnen nicht in dem Hotel.

Quelle: Polizei



Bericht aus: www.swr.de
 

46-Jährige stirbt bei Hotelbrand
In Walldorf (Rhein-Neckar-Kreis) ist am frühen Morgen das historische Hotel "Sickinger Hof" durch ein Feuer völlig zerstört worden. Bei dem Brand kam eine 46-jährige Hotelangestellte ums Leben.
Die Frau hatte das Feuer um 3.40 Uhr telefonisch gemeldet, kurz darauf brach der Dachstuhl des Gebäudes zusammen und die Frau wurde unter den Trümmer begraben. Gegen 7.00 Uhr wurde ihre Leiche von der Feuerwehr gefunden.
Der einzige Gast des Hotels, ein 28-Jähriger, war leicht verletzt von der Feuerwehr per Drehleiter aus den Flammen gerettet worden. Auch zwei Feuerwehrleute trugen leichte Verletzungen davon. Insgesamt waren 120 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Brandursache ist unklar. Der Schaden gehe in die Millionen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Heidelberg. Bei dem Hotel handelte es sich um ein historisches Gebäude aus dem 14. Jahrhundert.
 

Großbrand: Millionenschaden bei Feuer im historisches Hotel "Sickinger Hof" in Walldorf / 46-Jährige kommt in den Trümmern ums Leben

Angestellte kann sich nicht mehr retten

Von unserem Redaktionsmitglied Simone Jakob

Walldorf. Um 3.40 Uhr meldet eine 46-jährige Angestellte ein Feuer im Landhotel "Sickinger Hof" in Walldorf. Während die Rettungskräfte ausrücken, stürzt der Dachstuhl des historischen Gebäudes ein und begräbt die Anruferin unter sich. Sie hatte keine Chance mehr, sich selbst aus den Flammen zu retten: "Die Frau hat den Brand über Notruf gemeldet und gesagt, dass alles verraucht sei und sie nicht aus dem Gebäude heraus komme", berichtet der Heidelberger Polizeisprecher Harald Kurzer im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Feuerwehr fand ihre Leiche gegen sieben Uhr morgens unter den Trümmern.
"Das ist eine sehr dramatische und tragische Geschichte, die niemanden kalt lässt", so Kurzer nachdenklich. Das Hotelbesitzer-Ehepaar, das nicht in dem Anwesen wohne, sei am Boden zerstört. Die Frau, die für die Betreuung des Personals zuständig sei, stehe dermaßen unter Schock, dass man sie bislang nicht vernehmen konnte. Die 46-jährige Aushilfe habe erst seit drei Tagen im Sickinger Hof gearbeitet, "sie befand sich noch in der Probezeit und sollte später fest übernommen werden", berichtet der Polizeisprecher.
Neben der 46-Jährigen übernachtete lediglich ein 28 Jahre alter Gast in dem Landhotel. "Anwohner haben die Hilferufe des Mannes gehört und ihn mit einer Leiter aus seinem Zimmer im ersten Stock gerettet", erzählt Kurzer. Der Mann habe eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten, sei sonst aber unverletzt.
Der Sachschaden gehe nach ersten Schätzungen in die Millionen. "Die historische Herberge besteht aus mehreren direkt aneinander gebauten Komplexen. Gebrannt hat es im Haupthaus - wo auch das Restaurant untergebracht ist - sowie in einem L-förmig angebauten Gebäude mit zehn Zimmern", schildert Kurzer die Örtlichkeiten im Walldorfer Kappellenweg. Eingestürzt sei der Dachstuhl des Haupthauses. Den Helfern der Freiwilligen Feuerwehren aus Walldorf, Wiesloch, Frauenweiler, Schwetzingen und Nußloch sei es gelungen trotz des starken Funkenflugs und der dichten Altstadtbebauung, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude zu verhindern. Insgesamt seien 120 Wehrleute mit zwölf Fahrzeugen und drei Drehleitern im Einsatz gewesen. Das Deutsche Rote Kreuz war mit drei Notärzten und 15 Rettungssanitätern an der Unglücksstelle und behandelte neben dem 28-jährigen Hotelgast auch zwei Feuerwehrmänner, die sich bei dem Einsatz leicht verletzt hatten.
Zwei Stunden nach dem Notruf war der Brand laut Polizei gelöscht, allerdings entzündeten sich unter den Trümmern immer wieder Glutnester, so dass sich die Nachlöscharbeiten bis weit in den Vormittag hineinzogen. Laut Kurzer überprüft derzeit ein Statiker, welche Teile des Anwesens besonders einsturzgefährdet sind. Nach seinen Angaben werde das Technische Hilfswerk das Anwesen absichern. Die Brandursache sei noch völlig unklar. Die Kripo Wiesloch gehe davon aus, dass die ersten Brandermittler frühestens heute mit ihren Untersuchungen in der Ruine beginnen können.

Frau rief noch die Feuerwehr und verbrannte

Walldorf. (rnz) „Ich komm hier nicht mehr raus“, rief die 46-jährige Aushilfsangestellte des Hotels noch ins Telefon – wenig später war sie tot. Dramatische Szenen spielten sich in der Nacht zum Montag in Walldorf ab, als die Flammen meterhoch aus dem „Landhotel Sickinger Hof“ schlugen (Foto: Kircher).
Die Angestellte hatte noch die Feuerwehr alarmiert, die sie jedoch nicht mehr retten konnte. Ein 28-jähriger Hotelgast hatte mehr Glück: Er rief aus dem Fenster im ersten Stock um Hilfe; Nachbarn stellten eine Alu-Leiter an, und er konnte absteigen. Der Dachstuhl des Hotels wurde komplett zerstört; der Sachschaden geht in die Millionen. > Metropolregion

Quelle: www.rnz.de




Hotelangestellte starb in den Flammen

„Sickinger Hof“ in Walldorf abgebrannt – 46-Jährige rief noch die Feuerwehr, konnte aber nicht mehr entkommen – Hotelgast gerettet

Von Armin Rößler
Walldorf. Dem Betrachter bot sich gestern Morgen in der Walldorfer Altstadt ein Bild der Verwüstung: Das Landhotel Sickinger Hof, ein liebevoll restauriertes Fachwerkgebäude, Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut, war von Feuerwehrleuten auf Leitern umringt, die im völlig zerstörten Dachstuhl Ziegel und Gebälk entfernten, um die letzten Brandnester zu löschen. Kurz zuvor, gegen 7 Uhr morgens, hatten die Wehrmänner bei einer Durchsuchung des Gebäudes die Leiche einer 46 jährigen Frau gefunden. Die Aushilfsangestellte des Hotels war es gewesen, die nachts um 3.40 Uhr die Feuerwehr per Telefon über den Brand alarmiert hatte. Alles sei stark verraucht, und sie komme nicht mehr raus, teilte sie mit. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät. Ein 28 jähriger Hotelgast aus Regensburg konnte dagegen gerettet werden. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei in Millionenhöhe. Nähere Untersuchungen zur Brandursache sollen erst heute möglich sein. „Ich habe ein Prasseln am Fenster gehört“, schilderte Andreas Pollinger der RNZ gegenüber den Moment, als er auf den Brand aufmerksam wurde. Er war erst am Sonntagabend in Walldorf angekommen und hatte im Hotel eingecheckt; heute sollte er eigentlich einen Fortbildungskurs bei der SAP besuchen. Gegen 22 Uhr hatte sich Pollinger ins Bett gelegt. Zunächst dachte er nur, „dass es regnet“. Als ihm der Brandgeruch in die Nase stieg, traf der 28 jährige Regensburger instinktiv die richtige Entscheidung: Er ging nicht zur Zimmertür, hinter der bereits die Flammen tobten, sondern schaute aus dem Fenster. Nachbarn brachten eine Leiter, so wurde er aus seinem Zimmer im ersten Obergeschoss gerettet. Die Feuerwehr Walldorf wurde laut ihrem Kommandanten Frank Eck um 3.48 Uhr alarmiert und war vier Minuten später vor Ort. Dachstuhl und Treppenhaus hätten bereits im Vollbrand gestanden. Zur Unterstützung kamen die Wehren aus Wiesloch,
Frauenweiler, Nußloch und Schwetzingen, Polizei, DRK und THW. Insgesamt waren schließlich 120 Rettungskräfte mit 40 Fahrzeugen im Einsatz. „Wir haben sofort mit der Personensuche begonnen“, sagte Eck. Von den zwei Menschen, die sich im Gebäude befanden, hat sich „einer retten können, aber der zweiten Person konnten wir nicht mehr helfen“. Gegen 5.30 Uhr hatten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle; die Nachlöscharbeiten dauerten gestern noch den ganzen Tag an. Ein Statiker überprüfte
das stark einsturzgefährdete Gebäude, das vom THW gesichert wurde.
Schockiert warWalldorfs Bürgermeister Heinz Merklinger, der noch in der Nacht zum Brandort geeilt war. „So ein Feuer habe ich noch nie erlebt, die Flammen kamen aus dem Dachboden, aus den Fenstern“, sagte er zur RNZ. Der Tod der 46 jährigen Frau sei „besonders tragisch“, darüber hinaus habe man eines
der geschichtsträchtigsten Gebäude der Stadt verloren. Merklingers Anerkennung galt den Feuerwehrleuten. „Ich kann nur bewundern, wie die unter Atemschutz mitten in die Hölle reingehen“, sagte er. Die Feuerwehren hätten „ganz tolle Arbeit geleistet“ und dadurch auch verhindert, dass die Flammen auf die benachbarten Gebäude übergriffen.

Quelle: www.rnz.de



Video-Link TV Regional: Hotelbrand

Video-Link zu RNF: Hotelbrand



Walldorf: Brandexperten beginnen mit der Arbeit Ermittlungen nach Feuer

WALLDORF. Nach dem Großfeuer im Walldorfer Hotel „Sickinger Hof“ mit einer Toten und Sachschaden in Millionenhöhe haben gestern die Brandermittler der Polizei mit der Ursachenforschung begonnen. Um ein erneutes Aufflackern der Flammen zu verhindern, war auch die Feuerwehr im Einsatz. „Es kann Tage oder sogar Wochen dauern, bis wir wissen, warum das Feuer ausgebrochen ist“, macht der Heidelberger Polizeisprecher Harald Kurzer keine Hoffnung auf ein schnelles Ergebnis. Zwar sei mit zwei Sachverständigen des Stuttgarter Landeskriminalamtes, zwei Kriminaltechnikern aus Heidelberg, zwei Experten aus Wiesloch und einem speziell ausgebildeten Spürhund ein großes Team im Einsatz, es handle sich aber auch um einen schwierigen Unglücksort. „Man muss bei der Ursachenforschung außerdem sehr umsichtig vorgehen, damit wichtige Spuren nicht zerstört werden“, so Kurzer. Zudem lagerten in einem Hotel naturgemäß auch viele Reinigungsmittel und andere Chemikalien, die bei dem Feuer zerstört wurden und den Hund ablenken können. Die Familie der bei dem Brand getöteten 46-Jährigen habe man bislang nicht ermitteln können. „Es scheint so, als ob die Frau keine Angehörigen hat.“        sin


Quelle: www.morgenweb.de



Ursachen-Suche wird zur Herkules-Arbeit

Brandermittler haben in Walldorf mit ihrer Arbeit begonnen

Walldorf. (rö) Die Suche nach der Ursache hat begonnen: Nach dem Brand im Landhotel Sickinger Hof in Walldorf, der in der Nacht von Sonntag auf Montag einer Frau das Leben gekostet und Sachschaden in Millionenhöhe verursacht hat (die RNZ berichtete), haben Brandspezialisten des Landeskriminalamts, der Kriminalpolizei Wiesloch und Heidelberg so wie Heidelberger Kriminaltechniker gestern Morgen damit begonnen, den Brandort zu begutachten. „Das ist eine Herkules Arbeit“, befürchtet Polizei Sprecher Harald Kurzer, dass es „zwischen Tagen und Wochen“ dauern kann, bis die Ergebnisse dieser Untersuchungen vorliegen. Die Feuerwehr musste sich auch gestern noch einiger Glutnester annehmen, um ein erneutes Aufflackern der Flammen zu verhindern. Das Technische Hilfswerk hat seine Arbeiten, mit denen das zunächst stark einsturzgefährdete Gebäude gesichert wurde, inzwischen beendet. Das Haus sei „so weit stabil“, sagte Kurzer, dass die Beamten ins Innere könnten. Trotzdem ließen diese aber große Vorsicht walten. Schwierig gestalten sich laut dem Polizei Sprecher die Ermittlungen über die 46 jährige Frau, die noch die Feuerwehr alarmiert hatte und dann in den Flammen umgekommen war. Ein Hotelgast hatte es noch geschafft, das brennende Gebäude zu verlassen. Man wisse inzwischen, dass die Frau aus dem Raum Nürnberg komme, so Kurzer. Angehörige habe die Polizei aber noch nicht ausfindig machen können. Besonders tragisch ist, dass die Frau erst drei Tage vor dem Brand zur Probe im Hotel eingestellt worden war.

Quelle: www.rnz.de





Kräfteübersicht
FF Walldorf mit KdoW, MTW, LF 8, LF 20/20, GW-T, GW-Mess/ELW, TM 30, LF 20/24
FF Wiesloch mit KdoW, MTW, TLF 24/50, DLK 23/12, LF 16, SW 2000, VRW, GW-T
FF Frauenweiler mit LF 8/6
FF Nußloch mit KdoW, MTW, LF 16/12, GW-T, DLK 23/12
FF Schwetzingen mit KdoW, DLK 23/12, LF 16/12, GW-Öl, GW-Atemschutz, MZF
Kreisbrandmeister Peter Michels
Stellvertretender Kreisbrandmeister Manfred Mayer
Unterkreisführer Hermann Würzer und die Unterkreisführungsgruppe
Seelsorgeteam RNK
Technisches Hilfswerk mit HD-21-10, HD 22-51, WSL 21-10, WSL 22-51, WSL 86-36
3 Notärzte
3 RTW
Kriminalpolizei
Polizei
Bürgermeister Heinz Merklinger
Mitarbeiter der Stadtverwaltung
Medienvertreter