|
Hockenheim /
Rhein-Neckar-Kreis
Wertstoffdeponie in Brand geraten
Am 05.04., gegen 21.50 Uhr brach im
Papierlager der Wertstoffdeponie aus
bislang noch nicht bekannter Ursache ein
Brand aus. Das Feuer breitete sich im
Laufe der Zeit auf eine Fläche von ca.
50 m x 50 m aus. Zur Brandbekämpfung
waren die Feuerwehren aus Hockenheim,
Reilingen, Schwetzingen, Neulußheim und
Altlußheim eingesetzt. Die Wehrmänner
brachten den Brand gegen 00.30 Uhr unter
Kontrolle. Nachlöscharbeiten sind jedoch
noch bis zum Morgen des 06.04.
erforderlich. Bei Schadstoffmessungen
durch die Feuerwehr wurde kein
Freiwerden von Giftstoffen festgestellt.
Da sich im Laufe des Brandes immer mehr
Schaulustige am Brandort einfanden, war
eine Verkehrsregelung durch die Polizei
erforderlich. Die Höhe des Sachschadens
ist nicht bekannt. Gebäudeschaden
entstand nicht
Quelle:
www.polizei-heidelberg.de
Brand auf Hockenheimer
Recyclinganlage – Feuer wurde
vorsätzlich gelegt
Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis:
Die Löscharbeiten auf der
Recyclinganlage zogen sich bis weit in
den Vormittag hin. Auch zur Stunde ist
immer noch eine Brandwache der Feuerwehr
vor Ort, um auflodernde Glutnester zu
löschen.
Zwischenzeitlich hat die Schwetzinger
Kriminalpolizei die Ermittlungen zur
Brandursache aufgenommen.
Demnach hat ein noch Unbekannter das
Feuer gelegt. Die Brandfahnder gehen
davon aus, dass er von außerhalb die
Papierpressballen in Brand setzte. Diese
loderten auf einer Fläche von 20 x 40
Meter.
Der entstanden Sachschaden an dem
Rohstoff Papier schätzen die Ermittler
auf rund 40.000 Euro. Ein Gebäude wurde
nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Stand: 06.04.09/14:30 Uhr
Quelle:
www.polizei-heidelberg.de
Papierlager angezündet
HOCKENHEIM. Ein Unbekannter
hat auf der Hockenheimer
Wertstoffdeponie in der Nacht zum Montag
ein Papierlager angezündet. Wie die
Heidelberger Polizei gestern mitteilte,
gehen die Fahnder davon aus, dass der
Täter die Papierpressballen von
außerhalb in Brand setzte. Diese seien
auf einer Fläche von 20 auf 40 Metern in
Flammen aufgegangen. Der Schaden liege
bei rund 40000 Euro. Menschen wurden
nicht verletzt. Da sich in der Nacht
immer mehr Schaulustige am Brandort
einfanden, musste die Polizei den
Verkehr regeln. Die Löscharbeiten
dauerten bis gestern Vormittag.
sin/BILD: SCHWINDTNER

Quelle:
www.morgenweb.de
Großbrand: Brandstiftung in
Recyclinganlage an der B 39 / 40000 Euro
Sachschaden / 166 Feuerwehrleute im
Einsatz
Papierpressballen brennen lichterloh
Von unserem Redaktionsmitglied Hans
Schuppel
Lichterloh brannte es in der Nacht zum
Montag auf der Recyclinganlage an der B
39. Nach ersten Ermittlungen der Kripo
steckte ein Unbekannter von außerhalb
des Geländes Papierpressballen in Brand.
Diese loderten auf einer Fläche von rund
1000 Quadratmetern und verursachten
ersten Schätzungen der Polizei zufolge
einen Schaden in Höhe von 40000 Euro.
Gebäude wurden nicht in Mitleidenschaft
gezogen. Laut Schwetzingens Kripo-Chef
Heinz-Günther Fischer sei nicht
auszuschließen, dass der Großbrand auf
der Recyclinganlage in Zusammenhang mit
mehreren Brandstiftungen in den
vergangenen Tagen im Hubwald bei
Altlußheim sowie einer Reihe weiterer
kleinerer Brände in den vergangenen
Monaten in Altlußheim, Neulußheim und
Hockenheim steht. Acht Wehren alarmiert
Das nach den Erkenntnissen der
Brandfahnder gelegte Feuer brach am
Sonntag kurz vor 22 Uhr aus. Über drei
Dutzend Verkehrsteilnehmer auf der B 39
meldeten den Brand. Die Freiwillige
Feuerwehr Hockenheim war rasch zur
Stelle und forderte angesichts des
Ausmaßes des Feuers Verstärkung an. Die
Einsatzleitung übernahm Reilingens
Kommandant Mike Supper, da die
Recyclingsanlage auf Reilinger Gemarkung
liegt. Insgesamt waren 166
Feuerwehrangehörige aus acht Wehren im
Einsatz. Die Hockenheimer Wehr brachte
ihre Drehleiter in Stellung, die
Kollegen aus dem benachbarten Walldorf
ihren Gelenkmast: Damit konnten die
Flammen aus der Luft bekämpft werden.
Parallel zu den Löscharbeiten wurden
Messungen vorgenommen, da neben Papier
auch Plastik verbrannte. Im Einsatz
waren Messtrupps der Feuerwehren
Walldorf, Leimen und Ladenburg. Ein
Messfahrzeug blieb vor Ort, die beiden
anderen untersuchten die Luft in der
Umgebung. Bevölkerung nicht gefährdet
Bei den Schadstoffmessungen wurden keine
Werte festgestellt, die eine Gefährdung
der Bevölkerung nach sich gezogen
hätten. Verständigt wurde auch die
Leitstelle Speyer, da der Wind nach
Westen zog. Neben den genannten
Einsatzkräften waren noch die Wehren aus
Schwetzingen, Altlußheim und Neulußheim
im Einsatz. Da sich im Laufe des Brandes
immer mehr Schaulustige am Brandort
einfanden, war eine Verkehrsregelung
durch die Polizei erforderlich. Gegen
0.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle,
die Arbeit der Feuerwehr aber noch lange
nicht beendet. Ein Teil der
Einsatzkräfte war bis in die
Nachmittagsstunden des gestrigen Montags
mit den sogenannten Nachlöscharbeiten
beschäftigt. Die Papierpressballen
mussten umgesetzt werden, um Brandnester
zu entdecken. Diese wurden von der
Feuerwehr umgehend gelöscht.

Quelle:
www.morgenweb.de
Ist in der Region ein Feuerteufel
unterwegs?
Großfeuer in Hockenheimer
Recycling-Anlage vorsätzlich gelegt –
ebenso wie Brände in Altlußheim,
Neulußheim und Reilingen
Von Peter Wiest
Hockenheim. Die Flammen waren von weit
her zu sehen und schlugen fast
himmelhoch: Am späten Sonntagabend
brannte das Papierlager der
Wertstoffdeponie in Hockenheim. Das
Feuer breitete sich schnell auf eine
Fläche von etwa 50 mal 50 Metern aus.
Zur Brandbekämpfung rückten die
Feuerwehren aus Hockenheim, Reilingen,
Schwetzingen, Neulußheim und Altlußheim
an – und brauchten gut drei Stunden, um
den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Bis gestern Vormittag allerdings waren
noch Nachlöscharbeiten erforderlich.
Danach stellte sich heraus: Das Feuer
wurde von einem Unbekannten gelegt. Die
Brandfahnder gehen davon aus, dass er
von außerhalb die Papierpressballen in
Brand setzte. Den entstanden Sachschaden
am Papier schätzen die Ermittler auf
rund 40 000 Euro. Ein Gebäude wurde
nicht in Mitleidenschaft gezogen. Bei
Schadstoffmessungen durch die Feuerwehr
wurde kein Freiwerden von Giftstoffen
festgestellt. Ob der Brand in
Zusammenhang steht mit einer Serie von
Brandstiftungen im südwestlichen Rhein
Neckar Kreis, ist derzeit noch nicht
klar. Seit Mittwoch ermittelt die
Polizei diesbezüglich. Im Altlußheimer
Hubwald war ein erster Brand am 1. April
unproblematisch gelöscht worden;
zunächst dachten die Ermittler an eine
unachtsam weggeworfene Zigarettenkippe.
Hellhörig wurden die Beamten aber, als
es tags darauf erneut im Hubwald brannte
und
festgestellt wurde, dass sich in der
Nähe der Brandfläche mehrere
Brandausbruchstellen befanden. Am 3.
April gab es dann erneut im Hubwald
einen größeren Flächenbrand auf fünf
Hektar. Noch offen ist, ob eine
Verbindung besteht zu einem
Containerbrand am 17. März in Neulußheim
sowie einer Reihe kleinerer Brände in
den vergangenen Monaten in Reilingen,
Altlußheim, Neulußheim und Hockenheim.
Die Kripo prüft zudem, ob es einen
Zusammenhang gibt mit dem gestrigen
Brand in Hockenheim.
Quelle:
www.rnz.de

Kräfteübersicht:
FF Reilingen mit MTW, LF 16/12, HLF
20/16
FF Hockenheim mit KdoW, LF 20/16,
TLF 24/50, ELW 1, DLK 23/12, LF 16/12,
KEF, GW-T
FF Altlußheim mit MTW, LF 16/12, LF
8, TLF 16/25
FF Neulußheim mit KdoW, TLF 16/25,
LF 8/6, TSF
FF Walldorf mit KdoW, TM 30, LF
20/20, GW-Mess/ELW
FF Schwetzingen mit KdoW,
GW-Atemschutz
FF Ladenburg mit KdoW, ErkTrKW
FF Leimen mit KdoW, MTW, TLF 16/25,
RW 2, GW-Mess, GW-A, GW-T
Kreisbrandmeister Peter Michels
Stellvertretender Kreisbrandmeister
Manfred Mayer und Udo Dentz
Unterkreisführer Peter Bierlein
Bürgermeister Walter Klein,
Reilingen
Bürgermeister Hartmut Beck,
Altlußheim
Bürgermeister Gunther Hoffmann,
Neulußheim
DRK und Rettungsdienst
Polizei und Kriminalpolizei
Presse und Fernsehvertreter
|