Sinsheim
Fachwerkhaus abgebrannt
Ein Feuer in einem Fachwerkhaus in Sinsheim hat
gestern Abend einen Schaden von rund 500.000
Euro verursacht. Der Brand sei aus unbekannter
Ursache im Dachstuhl des dreigeschossigen
Gebäudes ausgebrochen, teilte die Polizei mit.
100 Feuerwehrleute waren vor Ort, konnten jedoch
nicht verhindern, dass der Dachstuhl völlig
abbrannte. Verletzte gab es nicht.
Quelle:
www.swr.de
Großbrand mitten in der Stadt
In Sinsheim wurde ein historisches
Fachwerkhaus komplett zerstört
Sinsheim. (end) Vollkommen zerstört wurde bei einem
Großbrand am Samstagabend in der Sinsheimer
Innenstadt ein historisches Fachwerkhaus. Die
Bewohner, eine vierköpfige Familie, wurden beim
Abendessen von dem Feuer überrascht und konnten
gerade noch rechtzeitig das Haus verlassen. Eine
Frau erlitt einen Schock und eine leichte
Rauchvergiftung; sie kam zur Beobachtung ins
Krankenhaus. Bei Ankunft der Einsatzkräfte der
Feuerwehr Sinsheim stand der Dachstuhl des
Fachwerkgebäudes bereits lichterloh in Flammen.
Wegen der massiven Gefährdung der Nachbarhäuser
durch die Feuerwalze in der eng bebauten
Fußgängerzone wurde unverzüglich Großalarm
ausgelöst. Die Feuerwehr konnte den Brand zum Glück
auf ein Gebäude begrenzen, wobei allerdings das
Fachwerkhaus vollkommen zerstört wurde. Im Einsatz
waren rund 100 Feuerwehrmänner und Helfer des THW.
Das dreigeschossige Wohn und Geschäftshaus gehört zu
den ältesten Fachwerkhäusern von Sinsheim und wurde
um das Jahr 1700 erbaut. Wegen massiver
Einsturzgefahr wurde in der Nacht noch ein Statiker
hinzugezogen. Über die Brandursache gibt es noch
keine konkreten Hinweise. Die Familie, deren Hab und
Gut durch das Großfeuer vernichtet wurde, kam bei
Bekannten unter.
Quelle:
www.rnz.de

Beim Abendessen von Flammen
überrascht
Dachstuhlbrand in Fachwerkhaus macht
Familie obdachlos – 100 Einsatzkräfte verhindern
Übergreifen des Feuers – Hoher Schaden
Von Michael Endres
Sinsheim. Ein Großbrand in der Sinsheimer
Fußgängerzone hielt am späten Samstagabend die
Feuerwehr in Atem: Im dreigeschossigen Wohn und
Geschäftshaus in der Bahnhofstraße 18 stand die
Wohnung und der Dachstuhl in voller Ausdehnung in
Flammen. Die Bewohner des Hauses, eine vierköpfige
Familie, wurden beim Abendessen von den Flammen
überrascht; sie konnte nur das retten, was sie am
Leibe trugen. Die Bewohner hatten das Feuer erst
bemerkt, als der Dachstuhl über ihnen bereits
brannte. Eine Frau wurde vorsorglich wegen des
Verdachts einer Rauchvergiftung vom DRK ins
Kreiskrankenhaus Sinsheim eingeliefert. Die dichte
Wohnbebauung des denkmalgeschützten
Fachwerkensembles im alten Stadtkern von Sinsheim
brachte die Nachbarhäuser wie das Café „Quints“ in
massive Gefahr. Denn der Brand drohte überzugreifen,
was Dank dem massiven Einsatz der Feuerwehr
verhindert werden konnte. Mehrere Anrufe bei der
Leitstelle der Feuerwehr ließen das Ausmaß des
Brandes zunächst nur erahnen, wobei sich die
schlimmsten Befürchtungen der Sinsheimer Wehrmänner
bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort bestätigten:
Bereits kurz nach der Alarmierung um 19.27 Uhr
schlugen die Flammen meterhoch aus dem Dach. Alle
Einsatzkräfte der Stützpunktwehr Sinsheim, dazu
Floriansjünger aus Dühren, Steinsfurt und Eschelbach
wurden zusätzlich alarmiert, um dem „roten Hahn“
Einhalt zu gebieten. Über die Drehleiter und aus
allen Rohren wurde die Flammenwand bekämpft, die zum
Glück auf das Gebäude begrenzt werden konnte. Andere
Häuser wurden durch das Großfeuer nicht in
Mitleidenschaft gezogen. Um 21.21 Uhr war der Brand
soweit gelöscht, dass erste Kräfte sie Einsatzstelle
wieder verlassen konnten. Hinzualarmiert wurden die
Helfer des Technischen Hilfswerks Sinsheim (THW),
die das erheblich beschädigte Fachwerkhaus
abstützten. Denn wegen der Bauweise bestand massive
Einsturzgefahr. Das historische Anwesen ist nach
früherer Tradition mit Lehmwickel und Stroh zwischen
den Holzbalken ausgefacht. Ebenso haben sich die
Lehmdecken mit Löschwasser voll gesogen. Ein
Statiker wurde noch in der Nacht hinzugezogen, um
Hinweise über eine mögliche Einsturzgefährdung zu
erhalten. Auch Bürgermeister Achim Keßler
informierte sich vor Ort über das Ausmaß des
Großfeuers, das, so der Bürgermeister „dank dem
umsichtigen Löscheinsatz alles in allem glimpflich
ausgegangen ist“. Bis 02.00 Uhr musste die Feuerwehr
noch vereinzelt Glutnester ablöschen und am
Sonntagvormittag aus Sicherheitsgründen einige lose
Dachziegel entfernen. Noch keine Erkenntnisse gibt
es über die Brandursache. Nicht ausgeschlossen
werden kann ein elektrischer Defekt oder auch
überhitzte Einbaustrahler in der Decke. Nach ersten
Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden
auf mindestens eine halbe Million Euro.
Quelle:
www.rnz.de
Hintergrund:
> Das Gebäude in der Bahnhofstraße 18 gehört zu den
ältesten Fachwerkhäusern, die auch die Abrissbirne
in den 70er und 80er Jahren überlebt haben. Das
Fachwerkhaus wurde
vermutlich um 1700 erbaut und blieb seitdem in
seiner Ursprünglichkeit – bis auf das hinzugekommene
Ladengeschäft im Parterre – erhalten. Hier waren
früher verschiedene Geschäfte – vom Friseur Gutbrod
über das Zigarrengeschäft Stahl in den 50er Jahren
und Schirmladen in den 60er Jahren. Danach gab es
hier verschiedene Modegeschäfte (Insider). Neben dem
Burkhardtschen Haus in der Bahnhofstraße 24 zählt es
auch wegen einer Besonderheit zu den Sinsheimer
Fachwerkjuwelen: Denn ein Durchgang ermöglicht
Fußgängern die Abkürzung in Richtung Kirchplatz.
Auch deshalb erhielt es bei den alteingesessenen
Sinsheimern die Bezeichnung „Schopfen“, wie sich
Stadthistoriker Wilhelm Bauer erinnert. (end)

Hoher Sachschaden bei Gebäudebrand
Sinsheim:
Am Samstag, gegen 19.25 Uhr brach aus bislang
noch nicht geklärter Ursache im Dachstuhl eines
dreigeschossigen Fachwerkhauses in der Sinsheimer
Bahnhofstraße ein Brand aus. Die freiwilligen
Feuerwehren Sinsheim, Dühren, Eschelbach und
Steinsfurt waren mit 100 Personen zur
Brandbekämpfung vor Ort. Der Dachstuhl brannte
vollständig ab. Das Haus ist durch Feuer- und
Löschwassereinwirkung unbewohnbar. Der Sachschaden
wird auf ca. 500.000,- Euro geschätzt. Eine
Bewohnerin wurde durch das Geschehen dermaßen
mitgenommen, dass sie vorsorglich ins Krankenhaus
eingeliefert wurde. Vier weitere Hausbewohner kamen
bei Bekannten unter. Ermittlungen zur Brandursache
werden durch die Kriminalpolizei geführt.
Quelle:
www.polizei-heidelberg.de
Technischer Defekt in
Deckenbeleuchtung Ursache für
Dachstuhlbrand
Sinsheim:
Die Ursache des Dachstuhlbrandes, der am
Samstag, 14. Februar, gegen 19.30 Uhr,
in einem dreigeschossigen Fachwerkhaus
in der Bahnhofstraße einen Sachschaden
von rund 500.000.- Euro verursacht hatte
von ist aufgeklärt.
Brandexperten der Sinsheimer
Kriminalpolizei ermittelten, dass das
Feuer durch einen technischen Defekt der
Deckenbeleuchtung im 2. Obergeschoss
ausgebrochen war.
Fünf Hausbewohnern mussten bei
Verwandten untergebracht werden; ihre
Wohnungen wurden durch das Brandausmaß
unbewohnbar.
Quelle:
www.polizei-heidelberg.de
Kräfteübersicht:
FF Sinsheim Abt. Stadt
mit ELW, MTW, TLF 16/25, DLK 23/12, LF
16/12, LF 16 TS, RW 2, GW-Technik, GW-Licht
FF Sinsheim Abt. Dühren mit TSF
FF Sinsheim Abt. Eschelbach mit LF
8
FF Sinsheim Abt. Steinsfurt mit LF
8
Stadtbrandmeister und Unterkreisführer
Michael Hess
Stellv. Kreisbrandmeister Kurt Lenz
Unterkreisführungsgruppe Sinsheim
DRK Bereitschaft Sinsheim-Hilsbach
mit NKW RN 84/83-2
DRK Rhein-Neckar mit
Notarzt Sinsheim RN 4/82-1, RTW Sinsheim RN 4/83-1
Malteser Wiesloch mit RTW Wiesloch
RN 5/83-5
Leitender Notarzt Dr. Sönke Müller
Org.-Leiter Rettungsdienst Reiner
Schleweis
THW Ortsgruppe Sinsheim mit GKW 1,
MZKW, MTW
Polizei Sinsheim
Presse