Gebäudebrand in Helmstadt-Flinsbach am 16.01.2009

 

Zwei Familien haben ihr Zuhause verloren
Großbrand in Helmstadt-Flinsbach hielt ein Großaufgebot der Feuerwehr in Atem
Die Flammen breiteten sich sehr schnell aus

Von Michael Endres
Helmstadt Flinsbach. Nahezu völlig zerstört wurde in der Nacht zum Freitag ein Wohnhaus in Helmstadt Flinsbach. Die Bewohner – zwei Familien – konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Eine Frau musste vom Roten Kreuz versorgt werden. Gegen 2.30 Uhr hatten die Eigentümer im Obergeschoss den Brand bemerkt, der vermutlich durch ein Feuer im Kamin ausgelöst wurde. Nur weil sich eine Bewohnerin im Wohnzimmer zum Schlafen gelegt hatte, wurde das Feuer recht schnell bemerkt. Allerdings konnten sich die Flammen in dem älteren Fertighaus aufgrund der Bauart sehr schnell ausbreiten. Bis zum Eintreffen der alarmierten Feuerwehren aus Flinsbach, Bargen, Helmstadt, Untergimpern und Aglasterhausen stand der gesamte Dachstuhl bereits in Flammen. Die Bewohner konnten gerade das retten, was sie am Leibe trugen und wurden zunächst von Nachbarn versorgt und die übrige Nacht untergebracht. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammenfront von mehreren Seiten, wobei die aus Aglasterhausen angeforderte Drehleiter beim Löschen wertvolle Dienste leistete. Zusätzlich wurde die Wärmebildkamera der Feuerwehr aus Meckesheim angefordert, um versteckte Glutnester aufzuspüren. Gegen 3 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, eine Gefahr für benachbarte Wohngebäude bestand nicht. Durch den Brand wurde auch die Stromleitung im betroffenen Wohngebiet unterbrochen. Die gesamte Straße wird über offene Leitungen über Dachständer versorgt, die Hitze des brennenden Dachstuhls hat die Kupferleitung schmelzen lassen. Lobenswert handelten auch die Anwohner: Sie versorgten die Einsatzkräfte mit heißem Tee und Kaffee und kümmerten sich neben der DRK Einsatzbereitschaft Helmstadt um die obdachlos gewordenen Bewohner des zerstörten Wohnhauses. Auch Bürgermeister Theo Sauer kam in den frühen Morgenstunden an die Einsatzstelle und machte sich noch während den Löscharbeiten ein Bild vom Schadensausmaß. Mitarbeiter der EnBW reparierten die Stromleitung, so dass am frühen Morgen die Versorgung des Wohngebiets mit Elektrizität wieder sichergestellt war. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden nach Polizeiangaben zwischen 250 000 und 300 000 Euro. Das Feuer in Flinsbach am frühen Freitagmorgen war bereits der dritte Großbrand, von dem der Kraichgau in den ersten Tagen des neuen Jahres heimgesucht wurde. Bekanntlich hatte es in der Neujahrsnacht in Steinsfurt gebrannt, und erst am zurückliegenden Sonntag entstand ein erheblicher Schaden bei einem Aussiedlerhof in Neckarbischofsheim.

Quelle: www.rnz.de







Leichtverletzte nach Brand
HELMSTADT-BARGEN.
Ein Brand in einem Zweifamilienhaus gestern in Helmstadt-Bargen hat einen Sachschaden 250 000 bis 300 000 Euro angerichtet. Nach Angaben der Polizei wurde eine 21-Jährige leicht verletzt.                      kjs

Quelle: www.morgenweb.de

 

An die 300.000 Euro Sachschaden verursachte ein Wohnhausbrand in Helmstadt-Bargen (Rhein-Neckar-Kreis). Die Feuerwehr war mit 60 Rettern im Einsatz, um den Brand in dem Zweifamilienhaus zu löschen. Die Flammen sollen vom Kamin aus auf den Dachstuhl übergegriffen haben. Eine 21-jährige Frau wurde leicht verletzt.

Quelle: www.swr.de
 

Brandursache Helmstadt-Bargen/Ortsteil Flinsbach geklärt: Undichtigkeiten an einem mehr als 20 Jahre alten Außenkamin

Helmstadt-Bargen/OT Flinsbach/Rhein-Neckar-Kreis:
Die Ursache des Brandes , bei dem in der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag ein Wohnhaus in der Straße „Zum Hauertal“ vollständig zerstört wurde, ist aufgeklärt.
Brandermittler der Sinsheimer Kriminalpolizei haben nach Abtragen des Brandschuttes und der Demontage einer Innenwand eine undichte Stelle zwischen dem Kaminanschlussstück eines Ofens und der Schornsteinwange als Brandherd ausgemacht.
In diesem Bereich hatte sich durch die mehr als 20 Jahre lange Benutzung des Kamins der Flammpunkt des umliegenden Holzes so weit herabgesetzt, dass die Rauchgastemperatur in der Nacht von Freitag auf Samstag genügte, um den Brand auszulösen.

Quelle: www.polizei-heidelberg.de




Kräfteübersicht:

FF Helmstadt-Bargen, Abt. Helmstadt mit TLF 16/25, LF16
FF Helmstadt-Bargen, Abt. Flinsbach mit LF 8/6 FF
FF Helmstadt-Bargen, Abt. Bargen mit LF 8/6, TSF
FF Aglasterhausen mit DLK 18/12
FF Neunkirchen mit MTW
FF Schwarzach, Abt. Unterschwarzach mit MTW
FF Neckarbischofsheim, Abt. Stadt mit TLF 16/25, LF 8
FF Neckarbischofsheim, Abt. Untergimpern mit MTW, TSF-W
FF Meckesheim mit ELW 1
Bürgermeister Theo Sauer
Stellv. Kreisbrandmeister
Kurt Lenz und Udo Dentz
Rettungsdienst
Polizei
Energieversorger