Verkehrsunfall in Wiesloch am 09.01.2009

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Wiesloch, den 09.01.2009
Verkehrsunfall fordert zwei Menschenleben

Horrorunfall auf der Bundesautobahn 6

(mf). Freitagabend 17.00 Uhr, zahlreiche Menschen befinden sich auf der Heimfahrt von der Arbeitsstelle oder auf der Rückfahrt vom wohl verdienten Urlaub. Zwischen der Anschlussstelle Rauenberg und der Abfahrt Sinsheim, auf der Bundesautobahn 6, ereignet sich genau zu dieser Zeit ein schrecklicher Unfall. Mit der Meldung PKW- Brand und womöglich eingeklemmten Personen, wurde die Wieslocher Feuerwehr alarmiert. Vor Ort bot sich den Helfern ein schlimmes Bild; zwei PKWs waren nahezu bis zur Unkenntlichkeit verformt und zwei Insassen bereits an der Unfallstelle verstorben. Weitere Mitfahrer eines Fahrzeugs wurden durch die Besatzungen der beiden Rettungswagen und durch den Notarzt versorgt und in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesloch bestand in der Bergung der beiden Fahrer und der Ausleuchtung der Einsatzstelle. Daneben wurde das umliegende Gebiet nach weiteren Personen abgesucht. Den Einsatz der Feuerwehr leitete Wieslochs Stadtbrandmeister Peter Hecker, aufgrund des Ausmaßes eilten daneben Kreisbrandmeister Peter Michels sowie zwei stellvertretende Kreisbrandmeister mit den Feuerwehrseelsorgern an die Einsatzstelle Die Autobahn wurde in beiden Richtungen voll gesperrt.

Quelle: Marco Friz, FG Öffentlichkeitsarbeit, FF Wiesloch


 

Bei Unfall auf der BAB 6 Mannheim-Heilbronn zwei Autofahrer getötet
Gemarkung Dielheim-Balzfeld/Rhein-Neckar-Kreis:

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagabend, gegen 17.00 Uhr auf der BAB 6, Heilbronn-Mannheim, in Höhe Dielheim-Balzfeld. Der Fahrer eines Pkw Hyundai musste auf der Fahrt in Richtung Mannheim vermutlich einem Tier auf der Fahrbahn ausweichen. Hierbei geriet sein Wagen auf den linken Fahrstreifen. Der Hyundai wurde von einem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden VW-Golf erfasst und über die Mittelleitplanken auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort prallte er frontal mit einem in Richtung Heilbronn fahrenden DC-Sprinter zusammen. Bei dem Aufprall wurden sowohl der 53 Jahre alte Hyundaifahrer, als auch der 43 Jahre alte Sprinterfahrer  so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarben. Der 19-jährige Golffahrer wurde leicht verletzt. Zwei im Hyundai mitfahrende Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren wurden schwer verletzt in eine Klinik verbracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest.
Die BAB 6 musste zunächst in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden, weshalb sich in beide Richtungen Rückstaus von bis zu 15 km Länge bildeten. Auch auf den Umleitungsstrecken der B 39, L722 und B292 brach der Verkehr zeitweise zusammen.
Ab 19.30 Uhr konnte die Fahrbahn in Richtung Mannheim für den Verkehr wieder freigegeben werden.
Die Fahrbahn in Richtung Heilbronn ist wegen der Bergungsarbeiten noch teilweise gesperrt. Der Verkehr wird einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Von der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.
Zur Betreuung der Verletzten wurden mehrere Notärzte und Rettungssanitäter sowie ein Seelsorgerteam des DRK eingesetzt. Zur Versorgung der im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer wurde das THW eingesetzt.

Quelle: www.polizei-heidelberg.de

 

Zwei Tote nach Ausweichmanöver
Wildschwein löste fatale Kettenreaktion auf der A 6 aus – 84-Jähriger übersah Lastwagen

Von Michael Endres
Sinsheim/Neckargerach. Zwei Autofahrer kamen gestern am Spätnachmittag bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 6 bei Sinsheim ums Leben, zwei Kinder wurden zum Teil schwer verletzt. Ausgelöst hatte die fatale Kettenreaktion ein Wildschwein, das auf der Autobahn zwischen Sinsheim und der Anschlussstelle Wiesloch die Fahrbahn überqueren wollte. Während es einem Autofahrer noch gelang, dem Schwarzkittel auszuweichen, geriet der Fahrer eines Geländewagens aus dem Raum Bad Dürkheim ins Schleudern. Der mit drei Personen, dem Fahrer und zwei elf und 14 Jahre alten Kindern besetzte Geländewagen schoss nahezu ungebremst über den linken Fahrstreifen, flog meterweit über die Mittelleitplanke und prallte frontal mit einem Mercedes Sprinter auf der Gegenfahrbahn zusammen. Durch die Aufprallwucht wurden beide Fahrzeuge meterweit zurückgeschleudert und blieben schließlich völlig demoliert auf der Überholspur Richtung Sinsheim bzw. an der Böschung liegen. Während die beiden Kinder verletzt aus dem Geländewagen von Passanten gerettet werden konnten, kam für die beiden Fahrer der Unglücksautos jegliche Hilfe zu spät; beide waren auf der Stelle tot. Sowohl der Familienvater aus dem
Bad Dürkheimer Raum wie auch der Fahrer des Sprinter aus dem Raum Mannheim mussten von der Feuerwehr Wiesloch aus den Trümmern ihrer Fahrzeuge mit schwerem Bergegerät geborgen werden. Wegen der Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen bildeten sich Rückstaus von zwölf bzw. 16 Kilometer Länge bis zum Walldorfer Kreuz, Tausende Autofahrer saßen bei klirrender Kälte bis gegen 19.30 Uhr auf der Autobahn fest. Wegen der Vollsperrung und des hohen Verkehrsaufkommens zum Wochenende kam es auch auf den Umleitungsstrecken zwischen Wiesloch und Sinsheim zu erheblichen Behinderungen. Bei einem weiteren schweren Unfall bei Neckargerach (Neckar Odenwald Kreis) kam gestern ein 84 jähriger Autofahrer ums Leben. Der Mann hatte nach Angaben der Polizei beim Abbiegen in der Hauptstraße des Ortes die Vorfahrt eines Lastwagens missachtet. Die heftige Kollision klemmte den 84 Jährigen in seinem Auto ein, aus dem ihn die Feuerwehr befreite. Ein Notarzt konnte jedoch nur noch seinen Tod feststellen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 15 000 Euro.

Quelle: www.rnz.de





Unfall

Zwei Todesopfer auf A 6 bei Sinsheim

RAUENBERG. Zu einem schrecklichen Unfall mit zwei Todesopfern ist es gestern Nachmittag auf der Autobahn 6 zwischen Rauenberg und Sinsheim gekommen. Nach ersten Meldungen der Polizei geriet ein Pkw, der in Richtung Mannheim unterwegs war, aus noch ungeklärter Ursache nach links. Der Wagen durchbrach die Leitplanke und krachte in einen Kleintransporter, der in Richtung Sinsheim unterwegs war. Sowohl der Pkw-Fahrer, als auch der Mann am Steuer des Mercedes-Sprinters erlitten dabei tödliche Verletzungen. Zwei elf und 14 Jahre alte Mädchen aus dem Kleinwagen überlebten. miro

Quelle: www.morgenweb.de



Kräfteübersicht:
FF Wiesloch mit
KdoW, MTW, TLF 20/40, LF 16/12, VRW, RW 2
FF Sinsheim mit
GW-Licht
Seelsorgeteam Rhein-Neckar-Kreis
Kreisbrandmeister
Peter Michels
St. Kreisbrandmeister
Kurt Lenz und Manfred Mayer
THW mit HEROS SNH 21-10, HEROS SNH 24-56
Polizei
DRK Rhein-Neckar, mit RTW Sinsheim, RN 4/83-1
DRK Rhein-Neckar, mit RTW Wiesloch, RN 5/83-1
DRK Rhein-Neckar, mit Notarzt Walldorf, RN 5/82-1
MHD Wiesloch, mit RTW Wiesloch, RN 5/83-5